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Prof. Dr.-Ing. Claudia Meitinger erhält „Preis für gute Lehre“
Wissenschaftsminister Markus Blume zeichnet Hochschullehrerinnen und -lehrer aus ganz Bayern aus
Mit dem „Preis für gute Lehre“ würdigt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst die Arbeit der Lehrpersonen an staatlichen bayerischen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Kunsthochschulen. Den Rahmen der diesjährigen Verleihung bildete der bayernweite „Tag für gute Lehre“, der an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg stattfand. Die Auszeichnung ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.
Markus Blume, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, sagte bei der Preisverleihung: „Ich freue mich sehr, 20 top Hochschuldozentinnen und Hochschuldozenten aus ganz Bayern auszeichnen zu dürfen. Wissen vermitteln, Menschen von der eigenen Disziplin begeistern: Gute Lehre von heute schafft die Exzellenz von morgen. Wissenschaft lebt von überzeugender Vermittlung. Die heute Ausgezeichneten leben und lieben ihr Fach und geben genau das weiter. Mit echter Hingabe und toller Kreativität leisten sie Herausragendes – herzlichen Glückwunsch zum ‚Preis für gute Lehre‘!“
Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von ihrer Heimathochschule vorgeschlagen. An dieser Nominierung sind die Studierenden beteiligt. Voraussetzung für die Verleihung ist, dass die für einen Preis vorgeschlagene Person mindestens zwei Studienjahre hervorragende Leistungen in der Lehre an einer staatlichen Hochschule in Bayern vorweisen kann.
Praxisnah, anschaulich, vertrauensvoll
Claudia Meitinger unterrichtet Studierende der Bachelorstudiengänge Elektro- und Informationstechnik, Mechatronik und Creative Engineering und verantwortet zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Christoph Zeuke das Labor für Mikrocomputertechnik. Sie pflegt enge Kontakte zu Partnerinnen und Partnern in der Region. So weist ihre Lehre stets direkte Bezüge zu aktuellen Entwicklungen in Industrie und Wirtschaft auf. Darüber hinaus ist Meitinger Prodekanin der Fakultät für Elektrotechnik und entwickelt das Studienangebot der Fakultät weiter – beispielsweise in den Bereichen Automatisierung und Robotik, Energietechnik oder vernetzte Informationssysteme, um Absolventinnen und Absolventen das Rüstzeug für die Bewältigung aktueller Herausforderungen wie den Klimawandel mit an die Hand zu geben.
Claudia Meitinger sagt: „Ich liebe meinen Beruf als Ingenieurin und Professorin und wünsche allen jungen Menschen, dass sie die gleiche Freude und Erfüllung in ihrem Berufsleben finden – das ist für mich der Hauptantrieb und Inspiration für meine Lehre. Es ist mir wichtig, die Vorlesungen möglichst anschaulich und praxisnah zu gestalten, um den Studierenden die Relevanz des Themas zu verdeutlichen und ihre Motivation zu steigern.“ Ein Anschauungsbeispiel kann dabei ebenso ein Keksroboter sein wie ein Laborprototyp mit verschiedenen Temperatursensoren oder das Fahrradknotensystem der Niederlande. Außerdem wechselt Meitinger gerne zwischen verschiedenen Lehrmethoden, um die Studierenden aktiv mit einzubinden und Abwechslung in den Hörsaal zu bringen.
In ihren Lehrveranstaltungen legt Meitinger großen Wert darauf, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, die Studierenden die Sicherheit gibt, jegliche Fragen stellen und aus falschen Antworten lernen zu können. Und das kommt auch bei den Studierenden an: So schrieb ein Student in der Nominierung Meitingers: „Sie geht auf jede Frage ein und erklärt auch alles noch einmal grundlegend, wenn nötig. Man muss keine Angst haben, Fragen zu stellen, da sie ein offenes Verhältnis zu uns Studierenden pflegt. Sie beantwortet auch Fragen außerhalb der Vorlesung, wenn nötig.“
Prof. László Kovács, Vizepräsident für Studium und Lehre der THA, sagt über die Preisträgerin: „Claudia Meitinger hat für ihre Lehre alle verfügbaren Preise abgeräumt: 2021 erhielt sie von der UNICUM-Stiftung die bundesweite Auszeichnung ,Professorin des Jahres‘. Sie hat den Hochschullehrpreis der THA gewonnen und jetzt den bayerischen Lehrpreis. Claudia Meitinger hat allen Grund, stolz auf sich zu sein. Wir als Hochschule sind auch stolz auf sie – und können von ihr lernen. Sie ist als Ingenieurin ein inspirierendes Beispiel für Studentinnen und zeigt, dass MINT-Fächer weiblicher werden. Sie ist voller Begeisterung für Ingenieurstudiengänge und diese Begeisterung steckt an.“

Zur Person
Claudia Meitinger ist seit April 2013 Professorin für Technische Informatik an der Fakultät für Elektrotechnik der Technischen Hochschule Augsburg.
Nach ihrem Studienabschluss als Diplom-Ingenieurin an der Hochschule München war Meitinger zunächst wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik der Universität der Bundeswehr München, wo sie auch 2008 promoviert wurde. Bis zu ihrem Ruf an die THA arbeitete sie als Senior Softwareingenieurin der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH in Fürstenfeldbruck.
Bereits in der Vergangenheit wurde Meitinger für ihre herausragenden Leistungen im Bereich der Lehre ausgezeichnet: So war sie 2021 „Professorin des Jahres“ der UNICUM Stiftung in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik.
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