Cobots für mein Handwerk
Im Projekt „Digitale Assistenzsysteme für Schreinereien“ wird im Rahmen des KI-Produktionsnetzwerks im Forschendenteam von Prof. Andreas Muxel, Fakultät für Gestaltung, Prof. Dr. Claudia Meitinger, Fakultät für Elektrotechnik, und Prof. Jens Müller, Fakultät für Gestaltung, an der Technischen Hochschule Augsburg ein Use Case für einen kollaborativen Schleifroboter (Cobot) entwickelt – Schwerpunkt intuitives „Teaching“ des Schleifvorgangs und Qualitätskontrolle im Prozess. Erste Szenarien wurden bereits in Simulationen getestet, um technische Anforderungen zu ermitteln sowie entsprechende Interaktions- und Gestaltungsparameter festzulegen.

Einmal angelernt: Nie mehr von Hand schleifen.
Roboter sind in der industriellen Produktion allgegenwärtig. Im Handwerk jedoch ist deren Einsatz kaum verbreitet.
Für die experimentelle Weiterentwicklung dieses Forschungsansatzes wird eine Schleifapplikationszelle auf Grundlage des Robotertyp UR10e genutzt. Hierbei wurde eine 3D-Visualisierung erstellt, um durch Simulation von Arbeitsprozessen diese zu analysieren und Szenarien des KI-Einsatzes im Handwerk zu formulieren und darzustellen. Dabei sollen neue Worksflows visueller Darstellung und Simulation in Übernahme von CAD-und Tracking-Daten mit unterschiedlichen Simulationswerkzeugen wie Unreal Engine und Nvidia Omniverse evaluiert werden.
Ziel ist die Nutzung unterschiedlicher Daten und deren Austausch/Konvertierung über die Grenzen von fachspezifischen Anwendungen in Engineering, Gaming, VFX und Animationsfilm hinaus zur Erstellung von 3D-Szenarien für Analyse und zur Veranschaulichung.
Die Entwicklungsarbeit erfolgt im Rahmen des KI-Produktionsnetzwerks im Themenschwerpunkt Mensch-Maschinen-Interaktion mit intelligenten Systemen. Die Projektleitung liegt bei Prof. Andreas Muxel von der Fakultät für Gestaltung der Technischen Hochschule Augsburg.